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03. 40 Jahre echte Cannabis-Erfahrung statt Klischees - Warum Kiffer niemanden nötigen

von Peggy Cole

Ich möchte mit Schablonendenken aufräumen – und zwar gründlich.

Karikatur: Ein Männchen mit bunter Mütze, Vollbart, riesen lederne "Meilenstiefel" mit eier überdimensionalen Tüte. *grinst frech*
rastaman@alexas_fotos on pixabay

Bevor ich beginne,
über Konsumerfahrungen zu schreiben,

fühle ich mich angehalten, ein paar Missverständnisse auszuräumen.

Ich schreibe über meine eigenen Erfahrungen, und Beobachtungen bei anderen Konsumenten und übe meine Meinungsfreiheit aus. Nicht mehr und auch nicht weniger.

Ich gebe ausdrücklich keine Empfehlung, Cannabis zu konsumieren bzw. damit zu beginnen. Genausowenig würde ich auch niemandem bestimmte freiverkäufliche Medikamente, z. B. Kopfschmerztabletten, empfehlen.

Wenn eine Tüte rumgeht,

ist es unter Kiffern überhaupt nicht üblich, seine Mitmenschen zu nötigen, mal am Joint zu ziehen oder die Kekse zu probieren. Habe ich selbst noch nie erlebt. Es ist einfack okay, wenn jemand nicht ziehen will, dann wird die Tüte dran vorbei gereicht.

✌️ Ein Kiffer: Okay danke, ein Zug mehr für mich.

Im Gegenteil unter Alkoholkonsumenten, für die es ja eigens Kneipen gibt. Wer nicht mitsäuft wird regelrecht in die Mangel genommen.

🙄 Die Alkoholiker: "Warum säufste denn nüscht, du Schlappschwanz".

Am besten gefallen mir Leute,

die noch nie einen Joint geraucht haben, aber genau wissen, wie sich Kiffer den ganzen Tag verhalten.

Ich stand mal in einem Tabakgeschäft an der Kasse mit einer Bong, die ich im Schaufenster gesehen hatte. Das war noch vor der Teillegalisierung.

Ich fragte den Inhaber des Ladens nach Zubehör und stellte mich etwas dumm, da ich das Teil ja "verschenken" wollte. Wie der Typ beschrieb, würden Leute, die eben etwas geraucht hatten, wie Zombies grunzen, und er machte so eine spastische Geste mit der Hand.

Ich bemerkte dazu: „Sie kennen sich aber gut aus.“

Das zieht meistens bei solchen Oberschlaumeiern – sie verstummen auf der Stelle. Seit der Teilerlaubnis gebe ich mich dazu noch zu erkennen.

Ein Fun ist es bei denen, die mich schon seit Jahren kennen. Ein paar Meister*innen der Wahrnehmung hatten das ja schon immer, zumindest geahnt – mit mir konnte was nicht stimmen.

Ich wurde deswegen nie auffällig, und wenn es jemand merkte, dann andere Kiffer.

Klischee vom Feinsten

Kiffern sterben mit der Zeit die Gehirnzellen ab, deshalb haben sie ein schlechtes Gedächtnis.

Was mich selbst betrifft: Ich bin nach über 40 Jahren Cannabiskonsum immer noch geistig so fit, dass ich diese Webseite seit 2026 mit Hilfe von KI selbst programmiert habe. Das Styling und alle Texte sind von mir selbst. Demnächst wird es auch immer mehr gute Bilder von meiner neuerworbenen Cam geben.

Während des Konsums von Cannabis konnte ich jederzeit Fremdsprachen lernen, was ein ausgezeichnetes Merkvermögen, aber auch Begabung voraussetzt. Solltet ihr in meinen Texten ein paar Schreibfehler finden, dürft ihr sie gerne behalten. Aber behauptet nicht, das käme vom Kiffen, denn bis zu meinem 18. Lebensjahr, in dem ich zum ersten Mal konsumierte, war meine Rechtschreibung noch viel schlimmer.

Eines weiß ich gewiss: Unter Alkohol wäre mir das nicht gelungen. Euch?

Im nächsten Artikel geht's um Wirkung und Wahrnehmung

Bis dato -- eine schöne Zeit 🍀
Peggy

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