Nicht nur die Spatzen
pfeifen's vom Dach ...

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von Jane Winkler

Bevor ich beginne, über Konsumerfahrungen zu schreiben, fühle ich mich angehalten, ein paar Missverständnisse auszuräumen.

Ich möchte mit Klischees aufräumen – und zwar gründlich.

Ich gebe ausdrücklich keine Empfehlung, Cannabis zu konsumieren bzw. damit zu beginnen. Genausowenig würde ich auch niemandem bestimmte freiverkäufliche Medikamente, z. B. Kopfschmerztabletten, empfehlen.

Ich schreibe über meine eigenen Erfahrungen und Beobachtungen bei anderen Konsumenten und übe meine Meinungsfreiheit aus. Nicht mehr und auch nicht weniger.

Am besten gefallen mir Leute, die noch nie einen Joint geraucht haben, aber genau wissen, wie sich Kiffer den ganzen Tag verhalten. Ich stand mal in einem Tabakgeschäft an der Kasse mit einer Bong, die ich im Schaufenster gesehen hatte. Das war noch vor der Teillegalisierung. Ich fragte den Inhaber des Ladens nach Zubehör und stellte mich etwas dumm, da ich das Teil ja verschenken wollte. Wie der Typ beschrieb, würden Leute, die eben etwas geraucht hatten, wie Zombies grunzen, und er machte so eine spastische Geste mit der Hand. Ich bemerkte dazu: „Sie kennen sich aber gut aus.“ Das zieht meistens bei solchen Oberschlaumeiern – sie verstummen auf der Stelle. Seit der Teilerlaubnis gebe ich mich dazu noch zu erkennen. Ein Fun ist es bei denen, die mich schon seit Jahren kennen. Ein paar Meister*innen der Wahrnehmung hatten das ja schon immer, zumindest geahnt – mit mir konnte was nicht stimmen.

Klischee vom Feinsten

Kiffern sterben mit der Zeit die Gehirnzellen ab, deshalb haben sie ein schlechtes Gedächtnis.

Was mich selbst betrifft: Ich bin nach über 40 Jahren Cannabiskonsum immer noch geistig so fit, dass ich diese Webseite seit 2026 mit Hilfe von KI selbst programmiert habe. Das Styling und alle Texte sind von mir selbst. Demnächst wird es auch immer mehr gute Bilder von meiner neuerworbenen Cam geben.

Während des Konsums von Cannabis konnte ich jederzeit Fremdsprachen lernen, was ein ausgezeichnetes Merkvermögen, aber auch Begabung voraussetzt. Solltet ihr in meinen Texten ein paar Schreibfehler finden, dürft ihr sie gerne behalten. Aber behauptet nicht, das käme vom Kiffen, denn bis zu meinem 18. Lebensjahr, in dem ich zum ersten Mal konsumierte, war meine Rechtschreibung noch viel schlimmer.

Eines weiß ich gewiss: Unter Alkohol wäre mir das nicht gelungen. Euch?

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